Wurzelballen
Der Wurzelballen ist der von Wurzeln durchzogene Erd- oder Substratkörper einer Pflanze. Nach dem Pflanzen kann er anders austrocknen als die Umgebung.
Im Garten anwenden
Bei Neupflanzungen direkt am ursprünglichen Ballen die Feuchte prüfen.
Häufig verwechselt
Feuchte Gartenerde daneben beweist nicht, dass der Ballen ausreichend Wasser enthält.
Gießrand
Ein Gießrand ist eine flache Erhöhung um eine Pflanzstelle, die Wasser im vorgesehenen Bereich hält.
Im Garten anwenden
So anlegen, dass langsam gegossenes Wasser in den Ballenbereich einsickert.
Häufig verwechselt
Ein Gießrand behebt keine schlechte Entwässerung des Untergrunds.
Anwachsen
Beim Anwachsen bildet eine frisch gesetzte Pflanze neue Verbindungen in den umgebenden Boden. Bis dahin bleibt die Versorgung begrenzt.
Im Garten anwenden
Ballenfeuchte, Standfestigkeit und neue Triebe regelmäßig kontrollieren.
Häufig verwechselt
Unmittelbar nach dem Pflanzen ist die Wurzelversorgung noch nicht mit einer etablierten Pflanze vergleichbar.
Verdunstung
Verdunstung ist der Übergang von Wasser in die Luft. Wärme, Wind und trockene Luft können Wasserverluste verstärken.
Im Garten anwenden
Den Standort von kleinen Töpfen und die Gießkontrolle an Hitzeperioden anpassen.
Häufig verwechselt
Ein schattiger Topf bleibt nicht unter allen Umständen ausreichend feucht.
Transpiration
Transpiration bezeichnet die Wasserabgabe einer Pflanze, vor allem über ihre Blätter. Sie ist mit dem Wassertransport in der Pflanze verbunden.
Im Garten anwenden
Bei plötzlich viel Sonne oder Wind Jungpflanzen schrittweise anpassen.
Häufig verwechselt
Hängende Blätter können außer Wassermangel auch auf geschädigte Wurzeln hinweisen.
Tröpfchenbewässerung
Bei der Tröpfchenbewässerung wird Wasser dosiert an ausgewählte Stellen abgegeben. Abstände und Abgabemengen müssen zur Pflanzung passen.
Im Garten anwenden
Nach einem Probelauf die Durchfeuchtung an mehreren Tropfstellen prüfen.
Häufig verwechselt
Ein laufender Schlauch beweist nicht, dass jeder Tropfer Wasser abgibt.
Perlschlauch
Ein Perlschlauch gibt Wasser über poröse Wandbereiche ab. Seine Funktion hängt unter anderem vom Druck und der verlegten Länge ab.
Im Garten anwenden
Herstellergrenzen für Druck, Länge und Verlegung einhalten.
Häufig verwechselt
Ein Perlschlauch und ein Schlauch mit definierten Einzeltropfern arbeiten nicht identisch.
Beregnung
Beregnung verteilt Wasser oberirdisch über Düsen oder Regner. Wind, Wurfweite und Überlappung beeinflussen die Gleichmäßigkeit.
Im Garten anwenden
Mit mehreren Auffanggefäßen kontrollieren, ob die Fläche gleichmäßig erreicht wird.
Häufig verwechselt
Die vom Regner benetzte Maximalfläche sagt wenig über eine gleichmäßige Versorgung aus.
Wasserdruck
Wasserdruck ist eine Voraussetzung für den Betrieb vieler Bewässerungskomponenten. Er verändert sich durch Leitungsverluste und gleichzeitige Entnahme.
Im Garten anwenden
Druckbedarf des gesamten Systems statt nur eines Bauteils prüfen.
Häufig verwechselt
Hoher Druck am geschlossenen Hahn garantiert keinen ausreichenden Betrieb unter Durchfluss.
Durchfluss
Durchfluss bezeichnet die pro Zeit transportierte Wassermenge. Er ist neben dem Druck für eine Bewässerungsplanung wichtig.
Im Garten anwenden
Die verfügbare Menge am vorgesehenen Anschluss unter realen Bedingungen ermitteln.
Häufig verwechselt
Schlauchdurchmesser, Leitungslänge und Anschlüsse können den Durchfluss begrenzen.
Regenwasser
Regenwasser kann nach geeigneter Sammlung zur Gartenbewässerung genutzt werden. Dachmaterial, Verschmutzung und Lagerung beeinflussen seine Qualität.
Im Garten anwenden
Behälter sicher verschließen und Eintrag grober Verunreinigungen begrenzen.
Häufig verwechselt
Gesammeltes Regenwasser ist ohne geeignete Aufbereitung kein Trinkwasser.
Frosttrocknis
Frosttrocknis entsteht, wenn Pflanzen Wasser verlieren, aus gefrorenem Boden aber nicht genügend nachliefern können. Immergrüne Pflanzen sind besonders betroffen.
Im Garten anwenden
Geschützte Kübel an frostfreien Tagen auf Trockenheit prüfen.
Häufig verwechselt
Braune Winterblätter stammen nicht zwangsläufig von direktem Erfrierungsschaden.
Gießintervall
Das Gießintervall ist der zeitliche Abstand zwischen Wassergaben und sollte an Pflanze, Boden, Gefäß und Wetter angepasst werden.
Im Garten anwenden
Gießintervall: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Gießintervall: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Gießmenge
Gießmenge bezeichnet die Wassermenge pro Bewässerung und sollte den tatsächlich durchwurzelten Bereich erreichen.
Im Garten anwenden
Gießmenge: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Gießmenge: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Wurzelraum
Der Wurzelraum ist der Boden- oder Substratbereich, den eine Pflanze mit aktiven Wurzeln erschließt.
Im Garten anwenden
Wurzelraum: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Wurzelraum: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Sickerwasser
Sickerwasser ist Wasser, das nach Sättigung größerer Poren tiefer durch Boden oder Substrat abfließt.
Im Garten anwenden
Sickerwasser: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Sickerwasser: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Gießwasser
Gießwasser ist das zur Bewässerung verwendete Wasser, dessen Temperatur und Inhaltsstoffe je nach Quelle variieren können.
Im Garten anwenden
Gießwasser: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Gießwasser: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Regenfass
Ein Regenfass sammelt Niederschlagswasser von geeigneten Dachflächen zur späteren Gartenbewässerung.
Im Garten anwenden
Regenfass: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Regenfass: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Zisterne
Eine Zisterne ist ein größerer Speicherbehälter für Regenwasser, der ober- oder unterirdisch angelegt sein kann.
Im Garten anwenden
Zisterne: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Zisterne: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Tropfer
Ein Tropfer gibt Wasser mit definierter oder druckabhängiger Rate punktuell an Pflanzen ab.
Im Garten anwenden
Tropfer: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Tropfer: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Mikrobewässerung
Mikrobewässerung umfasst Systeme, die Wasser in kleinen Mengen über Tropfer oder Mikrosprüher gezielt verteilen.
Im Garten anwenden
Mikrobewässerung: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Mikrobewässerung: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Bewässerungszone
Eine Bewässerungszone fasst Bereiche mit ähnlichem Wasserbedarf oder gemeinsamer Steuerung zusammen.
Im Garten anwenden
Bewässerungszone: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Bewässerungszone: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Regnerreichweite
Regnerreichweite ist die Entfernung, bis zu der Wasser unter den jeweiligen Druck- und Windbedingungen verteilt wird.
Im Garten anwenden
Regnerreichweite: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Regnerreichweite: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Überlappung bei Regnern
Überlappung bedeutet, dass sich Beregnungsflächen mehrerer Regner überschneiden, um trockene Randzonen zu vermeiden.
Im Garten anwenden
Überlappung bei Regnern: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Überlappung bei Regnern: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Bewässerungsdauer
Bewässerungsdauer bestimmt zusammen mit Durchfluss und Fläche die ausgebrachte Wassermenge.
Im Garten anwenden
Bewässerungsdauer: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Bewässerungsdauer: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Verdunstungsverlust
Verdunstungsverlust ist der Anteil ausgebrachten Wassers, der verdunstet, bevor er den nutzbaren Wurzelraum erreicht.
Im Garten anwenden
Verdunstungsverlust: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Verdunstungsverlust: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Mulchschicht
Eine Mulchschicht bedeckt den Boden mit organischem oder mineralischem Material und kann Verdunstung sowie Verschlämmung mindern.
Im Garten anwenden
Mulchschicht: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Mulchschicht: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Untersetzer
Untersetzer fangen Wasser unter Pflanzgefäßen auf, können bei dauerhaftem Wasserstand aber Staunässe fördern.
Im Garten anwenden
Untersetzer: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Untersetzer: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Dochtbewässerung
Dochtbewässerung transportiert Wasser über ein saugfähiges Material aus einem Vorrat in ein Pflanzgefäß.
Im Garten anwenden
Dochtbewässerung: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Dochtbewässerung: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Kapillarbewässerung
Kapillarbewässerung nutzt die Saugwirkung feiner Poren, um Wasser aus einem Vorrat an Substrat oder Töpfe weiterzugeben.
Im Garten anwenden
Kapillarbewässerung: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Kapillarbewässerung: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
Gießprobe
Eine Gießprobe kontrolliert nach einer Wassergabe, wie tief und gleichmäßig der Wurzelraum tatsächlich durchfeuchtet wurde.
Im Garten anwenden
Gießprobe: Feuchte im Wurzelraum prüfen und die Bewässerung erst danach anpassen.
Häufig verwechselt
Gießprobe: Feuchte Oberfläche nicht automatisch mit ausreichender Versorgung gleichsetzen.
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Eigenständig formulierte Praxishinweise mit fachlichem Hintergrund zum Weiterlesen. Bei englischen Quellen sind Termine und Winterhärte nicht unverändert auf jeden Standort in Deutschland übertragbar. Sortenhinweise und örtliche Bedingungen beachten.