Gartenwiki

Gartenwiki: 330 Begriffe verständlich erklärt

Begriffe nach Themen entdecken: mit kurzen Definitionen, Anwendung und häufigen Verwechslungen.

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Abhärten

Abhärten bedeutet, vorgezogene Pflanzen schrittweise an Sonne, Wind und schwankende Temperaturen im Freien zu gewöhnen. Beginne an milden Tagen im geschützten H

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Ausgeizen

Ausgeizen bezeichnet das Entfernen bestimmter Seitentriebe, etwa bei vielen Stabtomaten. Die sogenannten Geiztriebe entstehen in den Blattachseln. Werden sie ju

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Aussaat

Bei der Aussaat werden Samen unter geeigneten Bedingungen zum Keimen gebracht. Direktsaat bedeutet, dass sie gleich am späteren Standort wachsen; bei Vorkultur

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Bypassschere

Bei einer Bypassschere gleitet die scharfe Klinge an einer Gegenklinge vorbei. Das ermöglicht bei geeignetem Werkzeug und korrekter Anwendung saubere Schnitte a

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Fruchtfolge

Fruchtfolge ist die zeitliche Abfolge verschiedener Kulturen auf derselben Fläche. Ein Wechsel von Pflanzenfamilien kann einseitiger Nährstoffnutzung und dem Au

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Gründüngung

Gründüngung ist eine Zwischenkultur, die vor allem dem Boden dient. Die Pflanzen bedecken freie Flächen; ihre Wurzeln und Reste tragen zur Bodenstruktur und org

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Humus

Humus bezeichnet die abgestorbene organische Substanz im Boden. Er beeinflusst unter anderem Struktur sowie Wasser- und Nährstoffspeicherung. Pflanzenreste, Kom

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Kaltkeimer

Kaltkeimer sind Pflanzen, deren Samen für eine zuverlässige Keimung häufig eine längere feuchte Kältephase benötigen. Die genauen Abläufe unterscheiden sich je

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Kompost

Kompost entsteht aus organischen Materialien, die durch Bodenorganismen umgesetzt werden. Eine passende Mischung aus feuchten und trockeneren strukturgebenden B

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Lichtkeimer

Lichtkeimer benötigen zur Keimung Licht oder profitieren davon. Ihre Samen werden meist nur angedrückt oder sehr dünn abgedeckt, je nach Art. Weil sie oberfläch

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Mischkultur

Mischkultur bedeutet, unterschiedliche Pflanzen gemeinsam auf einer Fläche anzubauen. Praktisch sind Kombinationen mit zueinander passenden Platz-, Wasser- und

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Mulchen

Mulchen ist das Bedecken des Bodens mit geeignetem Material. Organische Auflagen können Verdunstung mindern und die Oberfläche vor Verschlämmung schützen. Bring

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Pikieren

Pikieren ist das Vereinzeln dicht gesäter Jungpflanzen in eigene Gefäße oder mit größerem Abstand. Der geeignete Zeitpunkt und die Pflanztiefe hängen von der Ar

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Staunässe

Staunässe entsteht, wenn Wasser im Wurzelbereich nicht ausreichend abfließen kann. Die Wurzeln bekommen dann zu wenig Luft und können geschädigt werden. Gelbe B

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Veredelung

Bei einer Veredelung werden Pflanzenteile so verbunden, dass sie zusammenwachsen. Im Obstbau trägt eine Unterlage beispielsweise die gewünschte Edelsorte. Die U

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Winterhärte

Winterhärte beschreibt die Fähigkeit einer Pflanze, winterliche Bedingungen zu überstehen. Sie hängt nicht nur von einer einzelnen Tiefsttemperatur ab: Wind, Nä

Boden

Boden

Bodenart

Die Bodenart beschreibt die Anteile von Sand, Schluff und Ton. Sie beeinflusst Wasserhaltung, Durchlüftung und Bearbeitbarkeit.

Boden

Bodenfeuchte

Bodenfeuchte beschreibt den aktuellen Wassergehalt im Boden und kann sich zwischen Oberfläche und Wurzelraum deutlich unterscheiden.

Boden

Bodengare

Bodengare beschreibt einen für Pflanzen günstigen, lockeren und biologisch aktiven Zustand des Oberbodens.

Boden

Bodengefüge

Bodengefüge beschreibt die räumliche Anordnung von Bodenpartikeln, Aggregaten und Poren und damit die physikalische Bodenstruktur.

Boden

Bodenhorizont

Ein Bodenhorizont ist eine im Profil erkennbare Schicht mit typischen Eigenschaften, die sich von benachbarten Schichten unterscheidet.

Boden

Bodenkruste

Eine Bodenkruste ist eine verhärtete Oberflächenschicht, die Auflaufen, Gasaustausch und Wasseraufnahme erschweren kann.

Boden

Bodenleben

Bakterien, Pilze und Bodentiere zersetzen organisches Material und wirken an Nährstoffkreisläufen mit. Die Zusammensetzung hängt vom Standort ab.

Boden

Bodenluft

Bodenluft füllt nicht wassergesättigte Poren und versorgt Wurzeln sowie Bodenorganismen mit Sauerstoff.

Boden

Bodenmüdigkeit

Bodenmüdigkeit bezeichnet standort- und kulturabhängige Wachstumsprobleme, die nach wiederholtem Anbau bestimmter Pflanzen auftreten können.

Boden

Bodenporen

Poren sind Hohlräume zwischen Bodenbestandteilen. Je nach Größe halten sie Wasser oder dienen dem Luftaustausch.

Boden

Bodenprofil

Ein Bodenprofil zeigt die senkrechte Abfolge unterschiedlicher Bodenhorizonte vom Oberboden bis zum Ausgangsmaterial.

Boden

Bodenstruktur

Bodenstruktur beschreibt, wie mineralische Teilchen und organisches Material zu Aggregaten verbunden sind. Poren zwischen ihnen transportieren Luft und …

Boden

Bodentemperatur

Bodentemperatur beeinflusst Keimung, Wurzelaktivität und viele biologische Prozesse und reagiert träger als die Lufttemperatur.

Boden

Bodenverdichtung

Verdichteter Boden besitzt weniger große Poren. Wurzeln und Wasser können verdichtete Schichten schlechter durchdringen.

Boden

Bodenvernässung

Bodenvernässung beschreibt einen länger anhaltend sehr hohen Wassergehalt, bei dem luftgefüllte Poren im Wurzelraum stark abnehmen.

Boden

Drainage

Drainage bezeichnet Maßnahmen oder Strukturen, die überschüssiges Wasser aus einem Bereich ableiten sollen.

Boden

Erosion

Erosion ist der Abtrag von Bodenmaterial durch Wasser oder Wind und wird durch offene, ungeschützte Flächen begünstigt.

Boden

Feldkapazität

Feldkapazität bezeichnet den Wassergehalt, der nach dem Abfluss überschüssigen Wassers gegen die Schwerkraft im Boden verbleibt.

Boden

Humusgehalt

Der Humusgehalt beschreibt den Anteil organischer Bodensubstanz und beeinflusst Struktur, Wasserhaltung und Nährstoffspeicherung.

Boden

Kapillarwasser

Wasser kann in feinen Poren gegen die Schwerkraft gehalten und bewegt werden. Diese Kapillarwirkung beeinflusst die Versorgung von Wurzeln.

Boden

Krümelstruktur

Krümelstruktur bezeichnet stabile Bodenaggregate, die Poren für Luft und Wasser offenhalten und Wurzeln das Durchdringen erleichtern.

Boden

Lehmboden

Lehm enthält eine Mischung verschiedener Korngrößen und kann Wasser sowie Nährstoffe gut speichern. Sein Verhalten hängt auch von Struktur und Humus ab.

Boden

Mykorrhiza

Mykorrhiza ist eine Lebensgemeinschaft zwischen bestimmten Pilzen und Pflanzenwurzeln, bei der beide Partner Stoffe austauschen.

Boden

Oberboden

Oberboden ist die oberste, meist humusreichere und stärker durchwurzelte Bodenschicht eines Gartenbodens.

Boden

Regenwurmaktivität

Regenwurmaktivität beeinflusst die Durchmischung organischer Stoffe, die Porenbildung und damit die Bodenstruktur.

Boden

Sandboden

Sandige Böden bestehen überwiegend aus groben mineralischen Teilchen. Wasser läuft meist schnell ab, Nährstoffe werden nur begrenzt festgehalten.

Boden

Schluff

Schluff bezeichnet eine Korngröße zwischen Sand und Ton. Schluffreiche Oberflächen können nach Regen verschlämmen und verkrusten.

Boden

Tonboden

Ein hoher Anteil sehr feiner Teilchen macht feuchten Tonboden klebrig. Bei Verdichtung fehlen luftgefüllte Poren, während trockener Boden hart werden kann.

Boden

Unterboden

Unterboden liegt unter dem humusreicheren Oberboden und unterscheidet sich häufig in Struktur, Farbe, Durchwurzelung und Wasserführung.

Boden

Verschlämmung

Verschlämmung entsteht, wenn feine Bodenpartikel an der Oberfläche verlagert werden und nach Niederschlägen eine dichte Kruste bilden.

Boden

Versickerung

Versickerung bezeichnet das Eindringen und Weiterleiten von Wasser in den Boden und wird stark von Porenstruktur und Verdichtung beeinflusst.

Boden

Welkepunkt

Am permanenten Welkepunkt können Pflanzen dem Boden so wenig Wasser entziehen, dass sie sich ohne neue Wasserzufuhr nicht mehr aus eigener Kraft …

Erde

Erde

Anzuchterde

Anzuchterde ist ein feines, meist schwächer gedüngtes Substrat für Aussaaten und junge Sämlinge.

Erde

Bims

Bims ist ein poröses vulkanisches Gestein, das Substrate lockern und deren Luftporenanteil erhöhen kann.

Erde

Blumenerde

Blumenerde ist ein meist vorgedüngtes Kultursubstrat für Zier- und Balkonpflanzen und unterscheidet sich je nach Hersteller deutlich.

Erde

Blähton

Blähton besteht aus gebrannten porösen Tonkügelchen. Er wird unter anderem in speziellen Pflanzsystemen eingesetzt.

Erde

C-N-Verhältnis

Das Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff beeinflusst die Zersetzung organischer Materialien. Holzige Stoffe unterscheiden sich deutlich von …

Erde

Frischkompost

Frischkompost ist noch nicht so weit umgesetzt wie Reifkompost. Weitere Zersetzung kann im Boden stattfinden.

Erde

Holzfaser

Holzfasern werden als strukturgebender und torffreier Bestandteil in Kultursubstraten eingesetzt und verändern Wasser- und Luftführung.

Erde

Kakteensubstrat

Kakteensubstrat ist besonders durchlässig aufgebaut und soll überschüssiges Wasser rasch aus dem Wurzelraum ableiten.

Erde

Kokosfaser

Kokosfasern und Kokosmark werden aus Kokosnusshüllen gewonnen und in Substraten verwendet. Herkunft und Aufbereitung beeinflussen die Eigenschaften.

Erde

Komposterde

Komposterde ist ein umgangssprachlicher Begriff für Substrate oder Mischungen mit Kompostanteil und keine einheitlich definierte Rezeptur.

Erde

Kräutererde

Kräutererde ist ein Substrat, das für viele Kräuterkulturen hinsichtlich Nährstoffgehalt und Struktur angepasst angeboten wird.

Erde

Laubhumus

Laubhumus entsteht beim langsamen Abbau von Laub. Das Material dient vor allem der Verbesserung von Struktur und Wasserhaltung.

Erde

Lava

Lavagranulat ist ein mineralischer Substratbestandteil mit stabiler Körnung und kann Drainage und Struktur unterstützen.

Erde

Luftkapazität

Luftkapazität bezeichnet den Anteil luftgefüllter Poren nach dem Abfluss überschüssigen Wassers und ist für Wurzeln wichtig.

Erde

Moorbeeterde

Moorbeeterde ist ein sauer eingestelltes Substrat für kalkempfindliche Moorbeetpflanzen wie Rhododendren oder Heidelbeeren.

Erde

Orchideensubstrat

Orchideensubstrat besteht bei vielen epiphytischen Arten aus groben, luftigen Bestandteilen statt aus feiner Blumenerde.

Erde

Perlit

Perlit ist ein aufgeschäumtes vulkanisches Material, das Substraten beigemischt werden kann. Es beeinflusst Gewicht und Porenstruktur.

Erde

Pflanzerde

Pflanzerde ist ein gebrauchsfertiges Substrat für Pflanzungen, dessen Zusammensetzung je nach Produkt und Einsatzzweck variiert.

Erde

Reifkompost

Reifkompost ist weitgehend umgesetztes organisches Material. Seine Nährstoffgehalte schwanken mit Ausgangsmaterial und Herstellung.

Erde

Rindenhumus

Rindenhumus entsteht aus aufbereiteter und kompostierter Rinde. Er ist stärker umgesetzt als frischer Rindenmulch.

Erde

Rindenkompost

Rindenkompost entsteht aus kompostierter Rinde und wird als organischer Bestandteil in Substraten und Bodenverbesserern verwendet.

Erde

Salzgehalt

Gelöste Salze beeinflussen, wie gut Wurzeln Wasser aufnehmen können. Ein zu hoher Salzgehalt kann Pflanzen trotz feuchter Erde belasten.

Erde

Sand im Substrat

Sand kann Substrate je nach Körnung und Anteil schwerer und durchlässiger machen, ersetzt aber keine abgestimmte Substratrezeptur.

Erde

Stickstoffbindung

Beim Abbau kohlenstoffreicher Stoffe können Mikroorganismen vorübergehend verfügbaren Stickstoff aufnehmen. Pflanzen finden dann eventuell weniger …

Erde

Substrat

Substrat ist das Material, in dem eine Pflanze wurzelt. Topfsubstrate werden nach Wasserhaltung, Luftführung, Nährstoffen und Stabilität zusammengestellt.

Erde

Substratstruktur

Substratstruktur beschreibt das Verhältnis von festen Bestandteilen und Poren und beeinflusst Wasserhaltung, Belüftung und Wurzelwachstum.

Erde

Substratverdichtung

Substratverdichtung verringert den Porenraum im Topf und kann Wasserabfluss, Belüftung und Wurzelentwicklung beeinträchtigen.

Erde

Tonmineral

Tonminerale sind sehr feine Bodenbestandteile mit großer Oberfläche und können Wasser sowie geladene Nährstoffe binden.

Erde

Topfvolumen

Topfvolumen bestimmt, wie viel Substrat und damit Wurzelraum sowie Wasserpuffer einer Kübelpflanze zur Verfügung stehen.

Erde

Torffrei

Torffreie Substrate enthalten keinen Torf und können etwa Holzfasern, Rindenhumus, Kompost oder mineralische Bestandteile nutzen.

Erde

Vermiculit

Vermiculit ist ein aufgeblähtes Mineral, das in Substraten Wasser und Nährstoffe binden kann.

Erde

Wasserhaltevermögen

Wasserhaltevermögen beschreibt, wie viel Wasser ein Substrat nach dem Gießen gegen die Schwerkraft zurückhält.

Nährstoffe

Nährstoffe

Auswaschung

Auswaschung bezeichnet die Verlagerung gelöster Stoffe mit Sickerwasser in tiefere Bodenschichten.

Nährstoffe

Blattdüngung

Bei der Blattdüngung werden dafür geeignete Nährstofflösungen über die Blattoberfläche ausgebracht.

Nährstoffe

Boden-pH

Der pH-Wert beschreibt den Säuregrad und beeinflusst die Verfügbarkeit verschiedener Nährstoffe. Pflanzen unterscheiden sich in ihren Ansprüchen.

Nährstoffe

Bodenanalyse

Eine Bodenanalyse untersucht ausgewählte Eigenschaften einer fachgerecht genommenen Probe. Je nach Auftrag werden Nährstoffe und pH-Wert bestimmt.

Nährstoffe

Bormangel

Bormangel betrifft einen Spurennährstoff und kann je nach Kultur Wachstums- und Entwicklungsstörungen verursachen.

Nährstoffe

Calcium

Calcium wirkt an Zellstrukturen und physiologischen Prozessen mit. Aufnahmeprobleme können auch bei vorhandenem Calcium entstehen.

Nährstoffe

Depotdünger

Depotdünger geben Nährstoffe über einen längeren Zeitraum frei und unterscheiden sich nach Hülle, Zusammensetzung und Freisetzungsmechanismus.

Nährstoffe

Düngeplan

Ein Düngeplan ordnet Nährstoffgaben zeitlich und mengenmäßig an Kultur, Bodenversorgung und Entwicklungsphase an.

Nährstoffe

Eisenmangel

Eisenmangel zeigt sich bei empfindlichen Pflanzen häufig als Aufhellung junger Blätter und hängt oft mit der Verfügbarkeit statt der Gesamtmenge zusammen.

Nährstoffe

Flüssigdünger

Flüssigdünger werden meist mit Wasser verdünnt ausgebracht. Die Konzentration der Gebrauchslösung bestimmt die zugeführte Nährstoffmenge.

Nährstoffe

Grunddüngung

Grunddüngung bezeichnet eine Nährstoffgabe vor oder zu Beginn einer Kultur, die den erwarteten Basisbedarf abdecken soll.

Nährstoffe

Hornspäne

Hornspäne sind ein organischer Stickstoffdünger tierischen Ursprungs, dessen Umsetzung im Boden vergleichsweise langsam erfolgt.

Nährstoffe

Immobilisierung

Immobilisierung bezeichnet die vorübergehende Bindung mineralischer Nährstoffe in der Biomasse von Mikroorganismen.

Nährstoffe

Kalium

Kalium beeinflusst zahlreiche Prozesse, darunter den Wasserhaushalt der Pflanze. Die benötigte Menge hängt vom Standort und von der Kultur ab.

Nährstoffe

Kalkung

Kalkung dient vor allem der Beeinflussung des Boden-pH und der Calciumversorgung und sollte am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden.

Nährstoffe

Kationenaustausch

Kationenaustausch beschreibt die reversible Bindung positiv geladener Nährstoffionen an Boden- und Humusoberflächen.

Nährstoffe

Kompostdüngung

Kompostdüngung bringt organische Substanz und je nach Ausgangsmaterial unterschiedlich große Nährstoffmengen in den Boden.

Nährstoffe

Kopfdüngung

Kopfdüngung ist eine spätere Nährstoffgabe während des laufenden Pflanzenwachstums.

Nährstoffe

Langzeitdünger

Langzeitdünger geben Nährstoffe über einen längeren Zeitraum ab. Die tatsächliche Freisetzung hängt vom Produkt und den Umgebungsbedingungen ab.

Nährstoffe

Magnesium

Magnesium ist Bestandteil des Chlorophylls. Mangelerscheinungen können sich je nach Pflanze an älteren Blättern zeigen.

Nährstoffe

Mineralischer Dünger

Mineralische Dünger liefern Nährstoffe in mineralischer Form. Zusammensetzung und Freisetzung unterscheiden sich zwischen Produkten.

Nährstoffe

Mineralisierung

Mineralisierung ist der mikrobielle Abbau organischer Verbindungen zu mineralischen, pflanzenverfügbaren Nährstoffformen.

Nährstoffe

NPK

NPK ist die gebräuchliche Kurzbezeichnung für die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium in Düngemitteln.

Nährstoffe

Nährstoffbedarf

Nährstoffbedarf beschreibt die Menge und das Verhältnis an Nährstoffen, die eine Pflanze in einer bestimmten Entwicklungsphase benötigt.

Nährstoffe

Nährstoffmangel

Nährstoffmangel entsteht, wenn ein essenzieller Nährstoff für normales Wachstum nicht in ausreichender verfügbarer Menge vorliegt.

Nährstoffe

Nährstoffverfügbarkeit

Nährstoffverfügbarkeit beschreibt, welcher Anteil vorhandener Nährstoffe unter den aktuellen Bodenbedingungen von Pflanzen aufgenommen werden kann.

Nährstoffe

Nährstoffüberschuss

Ein Nährstoffüberschuss liegt vor, wenn einzelne Nährstoffe stärker angeboten werden als Pflanze und Boden sinnvoll aufnehmen oder puffern können.

Nährstoffe

Organischer Dünger

Organische Dünger enthalten Nährstoffe in organisch gebundenen Formen. Ihre Freisetzung hängt unter anderem von Feuchte, Temperatur und Bodenaktivität ab.

Nährstoffe

Phosphor

Phosphor ist unter anderem für den Energiestoffwechsel der Pflanze wichtig. Gartenböden können bereits hohe Vorräte besitzen.

Nährstoffe

Spurenelemente

Pflanzen benötigen bestimmte Elemente nur in kleinen Mengen. Dazu gehören beispielsweise Eisen, Mangan und Bor.

Nährstoffe

Stickstoff

Stickstoff gehört zu den Hauptnährstoffen und ist unter anderem am Aufbau von Eiweißen beteiligt. Der Bedarf verändert sich mit Kultur und Wachstum.

Nährstoffe

Überdüngung

Überdüngung kann Salzstress, unausgewogenes Wachstum und Nährstoffverluste verursachen und entsteht häufig durch zu hohe oder zu häufige Gaben.

Vermehrung

Vermehrung

Ableger

Ableger ist ein Sammelbegriff für vegetativ entstandene Jungpflanzen, die von einer Mutterpflanze getrennt werden können.

Vermehrung

Absenker

Ein Absenker bleibt zunächst mit der Mutterpflanze verbunden, während ein niedergelegter Trieb Wurzeln bildet.

Vermehrung

Bewurzelung

Bewurzelung bezeichnet die Bildung neuer Wurzeln an Sämlingen, Stecklingen oder anderen Vermehrungsteilen.

Vermehrung

Blattsteckling

Ein Blattsteckling nutzt ein Blatt oder Blattstück als Ausgangsmaterial für die Bildung einer neuen Pflanze.

Vermehrung

Brutknolle

Brutknollen sind kleine Speicherorgane, die bei manchen Pflanzen zur vegetativen Vermehrung gebildet werden.

Vermehrung

Direktsaat

Bei der Direktsaat kommen Samen an ihren späteren Wachstumsort. Dadurch entfällt das Umpflanzen empfindlicher Jungpflanzen.

Vermehrung

Dunkelkeimer

Dunkelkeimer keimen besser, wenn das Saatgut ausreichend mit Substrat bedeckt und vor Licht geschützt ist.

Vermehrung

Edelreis

Ein Edelreis ist ein Triebabschnitt der gewünschten Sorte, der bei bestimmten Veredelungsverfahren auf eine Unterlage gesetzt wird.

Vermehrung

Jungpflanzenakklimatisation

Jungpflanzenakklimatisation ist die schrittweise Anpassung vorgezogener Pflanzen an Sonne, Wind und kühlere Außenbedingungen.

Vermehrung

Keimblätter

Keimblätter gehören bereits zum Embryo im Samen. Sie sehen bei vielen Arten anders aus als die späteren Laubblätter.

Vermehrung

Keimdauer

Keimdauer ist der Zeitraum zwischen Aussaat und sichtbarem Auflaufen. Sie wird durch Temperatur, Feuchte und Saatgutzustand beeinflusst.

Vermehrung

Keimfähigkeit

Keimfähigkeit beschreibt den Anteil lebensfähiger Samen, die unter geeigneten Bedingungen erfolgreich keimen können.

Vermehrung

Keimprobe

Eine Keimprobe prüft mit einer kleinen Saatgutmenge, ob älteres Saatgut noch ausreichend keimfähig ist.

Vermehrung

Keimruhe

Keimruhe verhindert, dass ein keimfähiger Samen unmittelbar unter scheinbar günstigen Bedingungen keimt.

Vermehrung

Keimtemperatur

Keimtemperatur bezeichnet den Temperaturbereich, in dem Samen einer Art gut keimen. Die Bodentemperatur kann von der Lufttemperatur abweichen.

Vermehrung

Kindel

Kindel sind kleine Tochterpflanzen, die bei bestimmten Arten an der Mutterpflanze entstehen und später getrennt werden können.

Vermehrung

Kopfsteckling

Ein Kopfsteckling wird aus der Triebspitze einer geeigneten Pflanze gewonnen und zur vegetativen Vermehrung bewurzelt.

Vermehrung

Okulation

Okulation ist ein Veredelungsverfahren, bei dem eine einzelne Knospe der gewünschten Sorte in eine passende Unterlage eingesetzt wird.

Vermehrung

Pikierzeitpunkt

Der Pikierzeitpunkt ist erreicht, wenn Sämlinge für das Vereinzeln ausreichend entwickelt sind, ohne bereits stark miteinander verwurzelt zu sein.

Vermehrung

Saatgutalter

Saatgutalter beschreibt die Zeit seit Ernte oder Abfüllung; die Keimfähigkeit kann je nach Art und Lagerung unterschiedlich schnell nachlassen.

Vermehrung

Saatgutlagerung

Saatgutlagerung soll Keimfähigkeit möglichst erhalten; trocken, kühl und artspezifisch geeignete Bedingungen sind dafür entscheidend.

Vermehrung

Saattiefe

Saattiefe bezeichnet den Abstand des Samens zur Oberfläche. Lichtbedarf und Samengröße spielen bei der Wahl eine Rolle.

Vermehrung

Skarifikation

Skarifikation verändert eine harte Samenschale mechanisch oder mit geeigneten Verfahren, damit Wasser eindringen kann.

Vermehrung

Steckholz

Steckholz besteht aus einem verholzten Triebabschnitt, der bei geeigneten Gehölzen zur Vermehrung verwendet wird.

Vermehrung

Steckling

Ein Steckling ist ein abgetrennter Pflanzenteil, aus dem unter geeigneten Bedingungen eine neue Pflanze entsteht.

Vermehrung

Stratifikation

Stratifikation ist eine kontrollierte Behandlung von Saatgut, häufig mit feuchten Kältephasen, um Keimruhe abzubauen.

Vermehrung

Teilung

Bei der Teilung wird eine Pflanze mit mehreren geeigneten Wuchsabschnitten in lebensfähige Stücke getrennt.

Vermehrung

Umtopfen

Umtopfen bedeutet, eine Pflanze in ein anderes Gefäß mit frischem oder zusätzlichem Substrat zu setzen.

Vermehrung

Unterlage

Die Unterlage ist der bewurzelte Teil einer veredelten Pflanze und beeinflusst unter anderem Wuchsstärke und Standortanpassung.

Vermehrung

Vorkultur

Vorkultur bedeutet, Jungpflanzen geschützt vorzuziehen und später auszupflanzen. Sie verlängert bei geeigneten Kulturen die nutzbare Wachstumszeit.

Vermehrung

Wurzelhormon

Wurzelhormone beziehungsweise Bewurzelungspräparate können bei bestimmten Stecklingen die Wurzelbildung unterstützen.

Vermehrung

Wurzelsteckling

Ein Wurzelsteckling ist ein abgetrenntes Wurzelstück, aus dem bei geeigneten Arten neue Triebe entstehen können.

Pflanzenaufbau

Pflanzenaufbau

Adventivwurzel

Adventivwurzeln entstehen nicht aus der Hauptwurzel, sondern beispielsweise an Sprossen, Knoten oder Blättern.

Pflanzenaufbau

Ausläufer

Ausläufer sind seitlich wachsende Sprosse, über die Pflanzen neue bewurzelte Bereiche bilden können.

Pflanzenaufbau

Blattachsel

Die Blattachsel ist der Winkel zwischen Blattstiel beziehungsweise Blattbasis und Sprossachse.

Pflanzenaufbau

Blattknospe

Eine Blatt- oder Triebknospe entwickelt vorwiegend neue Blätter und Sprosse statt Blüten.

Pflanzenaufbau

Blütenknospe

Eine Blütenknospe enthält Anlagen für eine oder mehrere Blüten und unterscheidet sich bei vielen Gehölzen von Blattknospen.

Pflanzenaufbau

Endknospe

Die Endknospe sitzt an der Spitze eines Triebes und kann das Längenwachstum dieses Triebes fortsetzen.

Pflanzenaufbau

F1-Hybride

F1 bezeichnet die erste Tochtergeneration einer gezielten Kreuzung. Bei weiterer Vermehrung können sich Merkmale in der Nachkommenschaft aufspalten.

Pflanzenaufbau

Feinwurzel

Feinwurzeln sind dünne, aktive Wurzelbereiche, die einen großen Teil der Wasser- und Nährstoffaufnahme übernehmen.

Pflanzenaufbau

Flachwurzler

Flachwurzler erschließen einen größeren Anteil des Bodens nahe der Oberfläche. Tiefe und Ausdehnung hängen jedoch auch vom Standort ab.

Pflanzenaufbau

Fremdbestäubung

Bei Fremdbestäubung gelangt Pollen von einer anderen Pflanze auf die empfängliche Blüte. Bei manchen Arten ist sie Voraussetzung für guten Fruchtansatz.

Pflanzenaufbau

Fruchtknoten

Der Fruchtknoten ist der Teil der Blüte, der die Samenanlagen enthält und sich nach erfolgreicher Befruchtung zur Frucht entwickeln kann.

Pflanzenaufbau

Generativ

Generative Vermehrung erfolgt über Samen nach geschlechtlicher Fortpflanzung. Nachkommen können sich von der Mutterpflanze unterscheiden.

Pflanzenaufbau

Haupttrieb

Als Haupttrieb wird der dominierende zentrale oder führende Trieb einer Pflanze bezeichnet.

Pflanzenaufbau

Internodium

Internodium bezeichnet den Sprossabschnitt zwischen zwei aufeinanderfolgenden Knoten.

Pflanzenaufbau

Knoten

Knoten sind Bereiche eines Sprosses, an denen Blätter, Knospen oder Seitentriebe ansetzen.

Pflanzenaufbau

Leitbündel

Leitbündel enthalten Transportgewebe für Wasser, Mineralstoffe und Assimilate innerhalb der Pflanze.

Pflanzenaufbau

Leittrieb

Der Leittrieb ist der für den weiteren Aufbau vorgesehene führende Trieb eines Gehölzes.

Pflanzenaufbau

Narbe

Die Narbe ist der pollenaufnehmende Teil des weiblichen Blütenorgans.

Pflanzenaufbau

Parthenokarpie

Parthenokarpie bezeichnet Fruchtbildung ohne vorherige Befruchtung. Bei bestimmten Gurkensorten ist diese Eigenschaft züchterisch erwünscht.

Pflanzenaufbau

Pfahlwurzel

Eine Pfahlwurzel ist eine kräftige, nach unten wachsende Hauptwurzel. Viele Arten reagieren empfindlich auf ihre frühe Beschädigung.

Pflanzenaufbau

Pollen

Pollen enthält die männlichen Keimzellen der Samenpflanzen und muss für eine erfolgreiche Bestäubung zur Narbe gelangen.

Pflanzenaufbau

Rhizom

Ein Rhizom ist ein meist unterirdisch wachsender Spross mit Knospen und Knoten. Es unterscheidet sich anatomisch von einer Wurzel.

Pflanzenaufbau

Samenfest

Samenfeste Sorten können unter geeigneten Bedingungen ihre typischen Eigenschaften bei Samenvermehrung bewahren.

Pflanzenaufbau

Seitenknospe

Seitenknospen sitzen in den Blattachseln und können zu Seitentrieben oder Blüten weiterwachsen.

Pflanzenaufbau

Seitentrieb

Seitentriebe wachsen aus seitlichen Knospen und bestimmen Verzweigung, Form und oft auch Blüten- oder Fruchtansatz.

Pflanzenaufbau

Selbstfruchtbar

Selbstfruchtbare Pflanzen können mit eigenem geeigneten Pollen Früchte bilden. Der tatsächliche Fruchtansatz hängt trotzdem von weiteren Bedingungen ab.

Pflanzenaufbau

Staubblatt

Staubblätter sind die männlichen Blütenorgane und bilden beziehungsweise tragen den Pollen.

Pflanzenaufbau

Triebspitze

Die Triebspitze enthält junges, teilungsaktives Gewebe und ist für das weitere Längenwachstum entscheidend.

Pflanzenaufbau

Vegetativ

Vegetative Vermehrung nutzt Pflanzenteile statt Samen. Das genetische Material entspricht im Regelfall dem des verwendeten Ausgangsteils.

Pflanzenaufbau

Wurzelhaar

Wurzelhaare sind feine Ausstülpungen junger Wurzelzellen und vergrößern die Oberfläche für Wasser- und Nährstoffaufnahme.

Pflanzenaufbau

Wurzelhals

Der Wurzelhals bezeichnet den Übergangsbereich zwischen Spross und Wurzel. Seine richtige Lage ist bei vielen Pflanzen für gesundes Wachstum wichtig.

Schnitt

Schnitt

Ableitungsschnitt

Beim Ableitungsschnitt wird ein Trieb auf einen geeigneten seitlichen Trieb zurückgenommen, der seine Wuchsrichtung fortführt.

Schnitt

Astring

Der Astring ist eine ring- oder wulstartige Zone am Astansatz, die beim fachgerechten Entfernen eines Astes nicht verletzt werden sollte.

Schnitt

Auslichten

Beim Auslichten werden ausgewählte Triebe vollständig entfernt, um Aufbau und Lichtverhältnisse zu verbessern.

Schnitt

Austrieb

Austrieb bezeichnet das Wachstum neuer Blätter, Triebe oder Blüten aus Knospen. Zeitpunkt und Stärke reagieren auf Art, Temperatur und Pflanzenzustand.

Schnitt

Einjährig

Einjährige Pflanzen durchlaufen ihren Lebenszyklus von Keimung bis Samenbildung innerhalb einer Vegetationsperiode.

Schnitt

Erhaltungsschnitt

Erhaltungsschnitt dient dazu, einen etablierten Gehölzaufbau langfristig funktionsfähig und ausgewogen zu halten.

Schnitt

Erziehungsschnitt

Erziehungsschnitt formt den gewünschten Aufbau einer jungen Pflanze, etwa eines Obstbaums oder Spaliers.

Schnitt

Formschnitt

Formschnitt hält Gehölze oder Hecken in einer gewünschten geometrischen oder gestalterischen Form.

Schnitt

Fruchtholz

Fruchtholz trägt die für Blüten und Früchte geeigneten Knospen. Alter und Gestalt unterscheiden sich zwischen Obstarten.

Schnitt

Halbstrauch

Bei Halbsträuchern verholzen ältere untere Teile, während junge Triebe krautig bleiben. Lavendel und viele Salbeiarten gehören dazu.

Schnitt

Konkurrenztrieb

Ein Konkurrenztrieb wächst nahe am Leittrieb ähnlich stark und kann dessen Führungsfunktion beeinträchtigen.

Schnitt

Kreuztrieb

Kreuztriebe wachsen so, dass sie andere Triebe kreuzen und sich bei Bewegung gegenseitig scheuern können.

Schnitt

Kronenaufbau

Kronenaufbau beschreibt die räumliche Anordnung von Stamm, Leitästen, Seitenästen und Fruchtholz eines Gehölzes.

Schnitt

Leitast

Leitäste sind tragende Hauptäste, die den dauerhaften Aufbau einer Baumkrone mitbestimmen.

Schnitt

Mehrjährig

Mehrjährige Pflanzen leben länger als zwei Jahre. Der Begriff sagt zunächst nichts darüber, ob sie einen deutschen Winter im Freien überstehen.

Schnitt

Pflanzschnitt

Pflanzschnitt bezeichnet artspezifische Schnittmaßnahmen rund um das Pflanzen bestimmter Gehölze.

Schnitt

Pflegeschnitt

Pflegeschnitt entfernt je nach Pflanze abgestorbene, beschädigte oder ungünstig stehende Triebe und erhält den Aufbau.

Schnitt

Pinzieren

Pinzieren ist das Entfernen einer weichen Triebspitze, um Verzweigung oder Wuchs zu steuern.

Schnitt

Rückschnitt

Rückschnitt ist das gezielte Einkürzen von Trieben, um Größe, Verzweigung, Blüte oder Aufbau einer Pflanze zu beeinflussen.

Schnitt

Schnittführung

Schnittführung beschreibt Position und Winkel eines Schnittes in Bezug auf Knospen, Verzweigungen und Astansatz.

Schnitt

Schnittwunde

Eine Schnittwunde ist die freigelegte Pflanzenoberfläche nach dem Entfernen eines Triebes oder Astes.

Schnitt

Schnittzeitpunkt

Der Schnittzeitpunkt beeinflusst Reaktion, Wundheilung, Blüte und mögliche Krankheitsrisiken einer Pflanze.

Schnitt

Sommerschnitt

Sommerschnitt wird während der Vegetationszeit durchgeführt und wirkt je nach Gehölz anders als ein Winterschnitt.

Schnitt

Staude

Stauden sind mehrjährige krautige Pflanzen. Viele ziehen oberirdisch zeitweise ein und treiben aus überdauernden Teilen neu aus.

Schnitt

Totholz

Totholz sind abgestorbene Äste oder Triebe, die je nach Situation aus Sicherheits- oder Pflegegründen entfernt werden können.

Schnitt

Vegetationsruhe

Vegetationsruhe ist eine Phase deutlich reduzierten Wachstums. Pflanzen bleiben dabei lebendig und können weiterhin Wasser verlieren.

Schnitt

Verjüngungsschnitt

Ein Verjüngungsschnitt soll bei geeigneten Gehölzen neuen Aufbau anregen. Stärke und Zeitpunkt hängen von Art und Zustand ab.

Schnitt

Wasserschosse

Wasserschosse sind kräftige, oft steil aufrechte Triebe an Gehölzen. Sie können auf starke Schnittmaßnahmen oder andere Wachstumsreize folgen.

Schnitt

Winterschnitt

Winterschnitt erfolgt in der laubarmen Ruhezeit und wird bei geeigneten Gehölzen für Aufbau oder Auslichtung genutzt.

Schnitt

Zapfenschnitt

Beim Zapfenschnitt bleibt ein kurzer Triebabschnitt mit wenigen Knospen stehen, aus denen neuer Austrieb entstehen kann.

Schnitt

Zweijährig

Zweijährige Pflanzen bilden häufig im ersten Jahr Blätter und Reserven und im folgenden Jahr Blüten sowie Samen.

Wasser

Wasser

Anwachsen

Beim Anwachsen bildet eine frisch gesetzte Pflanze neue Verbindungen in den umgebenden Boden. Bis dahin bleibt die Versorgung begrenzt.

Wasser

Beregnung

Beregnung verteilt Wasser oberirdisch über Düsen oder Regner. Wind, Wurfweite und Überlappung beeinflussen die Gleichmäßigkeit.

Wasser

Bewässerungsdauer

Bewässerungsdauer bestimmt zusammen mit Durchfluss und Fläche die ausgebrachte Wassermenge.

Wasser

Bewässerungszone

Eine Bewässerungszone fasst Bereiche mit ähnlichem Wasserbedarf oder gemeinsamer Steuerung zusammen.

Wasser

Dochtbewässerung

Dochtbewässerung transportiert Wasser über ein saugfähiges Material aus einem Vorrat in ein Pflanzgefäß.

Wasser

Durchfluss

Durchfluss bezeichnet die pro Zeit transportierte Wassermenge. Er ist neben dem Druck für eine Bewässerungsplanung wichtig.

Wasser

Frosttrocknis

Frosttrocknis entsteht, wenn Pflanzen Wasser verlieren, aus gefrorenem Boden aber nicht genügend nachliefern können. Immergrüne Pflanzen sind besonders …

Wasser

Gießintervall

Das Gießintervall ist der zeitliche Abstand zwischen Wassergaben und sollte an Pflanze, Boden, Gefäß und Wetter angepasst werden.

Wasser

Gießmenge

Gießmenge bezeichnet die Wassermenge pro Bewässerung und sollte den tatsächlich durchwurzelten Bereich erreichen.

Wasser

Gießprobe

Eine Gießprobe kontrolliert nach einer Wassergabe, wie tief und gleichmäßig der Wurzelraum tatsächlich durchfeuchtet wurde.

Wasser

Gießrand

Ein Gießrand ist eine flache Erhöhung um eine Pflanzstelle, die Wasser im vorgesehenen Bereich hält.

Wasser

Gießwasser

Gießwasser ist das zur Bewässerung verwendete Wasser, dessen Temperatur und Inhaltsstoffe je nach Quelle variieren können.

Wasser

Kapillarbewässerung

Kapillarbewässerung nutzt die Saugwirkung feiner Poren, um Wasser aus einem Vorrat an Substrat oder Töpfe weiterzugeben.

Wasser

Mikrobewässerung

Mikrobewässerung umfasst Systeme, die Wasser in kleinen Mengen über Tropfer oder Mikrosprüher gezielt verteilen.

Wasser

Mulchschicht

Eine Mulchschicht bedeckt den Boden mit organischem oder mineralischem Material und kann Verdunstung sowie Verschlämmung mindern.

Wasser

Perlschlauch

Ein Perlschlauch gibt Wasser über poröse Wandbereiche ab. Seine Funktion hängt unter anderem vom Druck und der verlegten Länge ab.

Wasser

Regenfass

Ein Regenfass sammelt Niederschlagswasser von geeigneten Dachflächen zur späteren Gartenbewässerung.

Wasser

Regenwasser

Regenwasser kann nach geeigneter Sammlung zur Gartenbewässerung genutzt werden. Dachmaterial, Verschmutzung und Lagerung beeinflussen seine Qualität.

Wasser

Regnerreichweite

Regnerreichweite ist die Entfernung, bis zu der Wasser unter den jeweiligen Druck- und Windbedingungen verteilt wird.

Wasser

Sickerwasser

Sickerwasser ist Wasser, das nach Sättigung größerer Poren tiefer durch Boden oder Substrat abfließt.

Wasser

Transpiration

Transpiration bezeichnet die Wasserabgabe einer Pflanze, vor allem über ihre Blätter. Sie ist mit dem Wassertransport in der Pflanze verbunden.

Wasser

Tropfer

Ein Tropfer gibt Wasser mit definierter oder druckabhängiger Rate punktuell an Pflanzen ab.

Wasser

Tröpfchenbewässerung

Bei der Tröpfchenbewässerung wird Wasser dosiert an ausgewählte Stellen abgegeben. Abstände und Abgabemengen müssen zur Pflanzung passen.

Wasser

Untersetzer

Untersetzer fangen Wasser unter Pflanzgefäßen auf, können bei dauerhaftem Wasserstand aber Staunässe fördern.

Wasser

Verdunstung

Verdunstung ist der Übergang von Wasser in die Luft. Wärme, Wind und trockene Luft können Wasserverluste verstärken.

Wasser

Verdunstungsverlust

Verdunstungsverlust ist der Anteil ausgebrachten Wassers, der verdunstet, bevor er den nutzbaren Wurzelraum erreicht.

Wasser

Wasserdruck

Wasserdruck ist eine Voraussetzung für den Betrieb vieler Bewässerungskomponenten. Er verändert sich durch Leitungsverluste und gleichzeitige Entnahme.

Wasser

Wurzelballen

Der Wurzelballen ist der von Wurzeln durchzogene Erd- oder Substratkörper einer Pflanze. Nach dem Pflanzen kann er anders austrocknen als die Umgebung.

Wasser

Wurzelraum

Der Wurzelraum ist der Boden- oder Substratbereich, den eine Pflanze mit aktiven Wurzeln erschließt.

Wasser

Zisterne

Eine Zisterne ist ein größerer Speicherbehälter für Regenwasser, der ober- oder unterirdisch angelegt sein kann.

Wasser

Überlappung bei Regnern

Überlappung bedeutet, dass sich Beregnungsflächen mehrerer Regner überschneiden, um trockene Randzonen zu vermeiden.

Klima

Klima

Bodenfrost

Bodenfrost betrifft die Temperatur nahe oder im Boden. Die gemeldete Lufttemperatur einer Wetterstation kann davon abweichen.

Klima

Frosthärte

Frosthärte beschreibt, welche niedrigen Temperaturen eine Pflanze unter bestimmten Bedingungen überstehen kann.

Klima

Frostschutz

Frostschutz umfasst standort- und pflanzenangepasste Maßnahmen, die empfindliche Pflanzenteile vor kritischen Temperaturen schützen.

Klima

Frostwechsel

Frostwechsel bezeichnet wiederholtes Gefrieren und Auftauen, das Boden, Wurzeln und empfindliche Pflanzenteile zusätzlich belasten kann.

Klima

Föhnlage

Trockene, warme Fallwinde können lokal Temperatur und Verdunstung rasch erhöhen und Pflanzen stärker austrocknen.

Klima

Halbschatten

Halbschatten beschreibt einen Standort mit zeitweise direkter Sonne und zeitweise Verschattung.

Klima

Hitzestress

Hitzestress tritt auf, wenn hohe Temperaturen die normalen Pflanzenprozesse belasten. Wasserverfügbarkeit und Luftbewegung beeinflussen die Wirkung.

Klima

Hitzesumme

Hitzesumme fasst Temperaturen über einen Zeitraum zusammen und kann Entwicklungsstadien bestimmter Kulturen beschreiben helfen.

Klima

Kahlfrost

Kahlfrost bezeichnet Frost ohne schützende Schneedecke. Wurzeln und bodennahe Pflanzenteile können dadurch stärker belastet werden.

Klima

Kaltluftsenke

In tiefer liegenden Bereichen kann sich nachts kalte Luft sammeln. Solche Plätze sind bei klarem Wetter stärker frostgefährdet.

Klima

Luftfeuchte

Luftfeuchte beschreibt den Wasserdampfgehalt der Luft und beeinflusst Transpiration sowie das Risiko bestimmter Krankheiten.

Klima

Mikroklima

Mikroklima bezeichnet die Bedingungen auf engem Raum, etwa an einer Hauswand oder in einer Senke. Sie können deutlich vom regionalen Wetter abweichen.

Klima

Nachtfrost

Nachtfrost liegt vor, wenn die Temperatur während der Nacht unter den Gefrierpunkt sinkt und empfindliches Gewebe schädigen kann.

Klima

Photoperiode

Photoperiode beschreibt die Reaktion von Pflanzen auf das Verhältnis von Licht- und Dunkelphase.

Klima

Phänologie

Phänologie beobachtet wiederkehrende Entwicklungsereignisse wie Blüte, Austrieb und Fruchtreife. Sie beschreibt den tatsächlichen Saisonverlauf am …

Klima

Schattenlage

Schattenlage ist ein Standort mit wenig direkter Sonne, wobei Helligkeit und Dauer der Verschattung stark variieren können.

Klima

Schattenverträglichkeit

Schattenverträglichkeit beschreibt, wie gut eine Pflanze mit geringerem Lichtangebot auskommt. Blüte und Wuchs können trotzdem verändert sein.

Klima

Sonnenbrand

Sonnenbrand an Pflanzen entsteht durch eine für das Gewebe ungewohnte oder zu starke Bestrahlung. Geschützt vorgezogene Blätter sind besonders anfällig.

Klima

Sonnenlage

Sonnenlage bezeichnet einen Standort mit mehreren Stunden direkter Sonneneinstrahlung und beeinflusst Wärme- und Wasserbedarf.

Klima

Spätfrost

Spätfrost trifft Pflanzen nach einem bereits erfolgten Austrieb oder einer frühen Pflanzung. Empfindlichkeit hängt vom Entwicklungsstadium ab.

Klima

Strahlungsfrost

Strahlungsfrost entsteht in klaren, windarmen Nächten, wenn Oberflächen stark Wärme abstrahlen und bodennah auskühlen.

Klima

Tageslänge

Tageslänge ist die Dauer zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang und steuert bei manchen Pflanzen Entwicklungsprozesse.

Klima

Tau

Tau entsteht, wenn Oberflächen nachts so weit abkühlen, dass Wasserdampf aus der Luft kondensiert.

Klima

Taupunkt

Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation beginnen kann.

Klima

Vegetationsperiode

Vegetationsperiode ist der Zeitraum eines Jahres, in dem Temperatur und andere Bedingungen aktives Pflanzenwachstum ermöglichen.

Klima

Verdunstungsschutz

Verdunstungsschutz soll Wasserverluste begrenzen, beispielsweise durch geeignete Bodenbedeckung oder Windschutz.

Klima

Windchill bei Pflanzen

Wind erhöht den Wärme- und Wasserverlust von Pflanzen, auch wenn der meteorologische Windchill nicht direkt auf Pflanzen übertragbar ist.

Klima

Windschutz

Windschutz verringert die unmittelbare Belastung durch Luftbewegung. Er kann Verdunstung reduzieren und Triebe vor Bruch schützen.

Klima

Winternässe

Winternässe beschreibt länger anhaltende Feuchtigkeit im Wurzelbereich während der kalten Jahreszeit. Besonders durchlässigkeitsbedürftige Arten leiden …

Klima

Winterzone

Winterhärtezonen ordnen Regionen nach langjährigen Minimumtemperaturen und dienen nur als grobe Orientierung für Pflanzen.

Klima

Wärmespeicher

Mauern, Steine und Wasser können Wärme aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben und so ein lokales Mikroklima beeinflussen.

Gesundheit

Gesundheit

Abiotischer Schaden

Abiotische Schäden entstehen durch nicht lebende Faktoren wie Temperatur, Salz, Wind oder Wassermangel.

Gesundheit

Befallsdruck

Befallsdruck beschreibt vereinfacht, wie stark Pflanzen unter den aktuellen Bedingungen Krankheitserregern oder Schädlingen ausgesetzt sind.

Gesundheit

Biotischer Schaden

Biotische Schäden hängen mit lebenden Organismen zusammen, etwa Pilzen, Insekten oder Milben. Die genaue Ursache muss eingegrenzt werden.

Gesundheit

Blattflecken

Blattflecken sind abgegrenzte Verfärbungen oder Nekrosen und können durch Erreger, Schädlinge oder abiotische Ursachen entstehen.

Gesundheit

Blattlaus

Blattläuse sind saugende Insekten, die junge Triebe und Blätter besiedeln und je nach Art auch Pflanzenviren übertragen können.

Gesundheit

Chlorose

Chlorose bezeichnet die Aufhellung oder Vergilbung grüner Pflanzenteile. Verschiedene Nährstoff-, Wurzel- und Standortprobleme können dahinterstehen.

Gesundheit

Echter Mehltau

Echter Mehltau zeigt häufig einen abwischbar wirkenden weißen Belag auf Blattoberflächen und wird von verschiedenen spezialisierten Pilzen verursacht.

Gesundheit

Falscher Mehltau

Falscher Mehltau verursacht je nach Wirt Blattflecken und oft einen Belag auf der Blattunterseite und benötigt meist feuchte Bedingungen.

Gesundheit

Frostschaden

Frostschäden entstehen, wenn empfindliches Pflanzengewebe durch niedrige Temperaturen geschädigt oder zerstört wird.

Gesundheit

Grauschimmel

Grauschimmel wird häufig durch Botrytis-Arten verursacht und tritt besonders an geschwächtem oder dauerhaft feuchtem Pflanzengewebe auf.

Gesundheit

Kulturschutznetz

Ein Kulturschutznetz bildet eine mechanische Barriere gegen bestimmte Tiere. Maschenweite und dicht geschlossene Ränder entscheiden über die Wirkung.

Gesundheit

Mehltau

Mehltau ist ein Sammelbegriff für verschiedene Pilzkrankheiten, darunter Echter und Falscher Mehltau mit unterschiedlicher Biologie.

Gesundheit

Nekrose

Nekrose ist abgestorbenes Pflanzengewebe. Ursachen können Verletzungen, Frost, Trockenheit oder Krankheitserreger sein.

Gesundheit

Nützling

Nützlinge sind Organismen, die aus gärtnerischer Sicht erwünschte Funktionen erfüllen, etwa Schädlinge begrenzen oder Blüten bestäuben.

Gesundheit

Pflanzendiagnose

Pflanzendiagnose ist das systematische Eingrenzen einer Schadursache anhand von Symptomen, Standort, Verlauf und möglichen Auslösern.

Gesundheit

Pflanzenhygiene

Pflanzenhygiene umfasst Maßnahmen, die eine Verschleppung von Krankheiten und Schädlingen begrenzen sollen.

Gesundheit

Quarantäne bei Pflanzen

Vorübergehende getrennte Aufstellung neuer Pflanzen erleichtert das Erkennen eingeschleppter Schädlinge. Sie ist eine praktische Vorsorgemaßnahme.

Gesundheit

Quarantäneschädling

Quarantäneschädlinge sind amtlich geregelte Schadorganismen, für die besondere Melde- und Bekämpfungsvorschriften gelten können.

Gesundheit

Resistenz

Resistenz ist eine verminderte Anfälligkeit gegenüber einem bestimmten Erreger oder Schädling. Umfang und Beständigkeit sind von der Sorte abhängig.

Gesundheit

Salzschaden

Salzschäden können durch hohe Salzkonzentrationen im Boden oder Substrat entstehen und Wasseraufnahme sowie Wurzeln beeinträchtigen.

Gesundheit

Schadschwelle

Eine Schadschwelle beschreibt, ab wann ein Befall eine relevante Beeinträchtigung verursacht. Im Hausgarten hängen Entscheidungen auch von Nutzung und …

Gesundheit

Schneckenfraß

Schneckenfraß zeigt sich häufig als unregelmäßige Fraßstellen und kann junge Pflanzen in feuchten Perioden stark beeinträchtigen.

Gesundheit

Sonnenflecken

Helle oder verbräunte Blattstellen können durch zu starke Sonneneinstrahlung entstehen, besonders nach abruptem Standortwechsel.

Gesundheit

Spinnmilbe

Spinnmilben sind sehr kleine Spinnentiere, die Pflanzenzellen aussaugen und bei starkem Befall feine Gespinste bilden können.

Gesundheit

Thrips

Thripse sind kleine saugende Insekten, deren Fraß an Blättern und Blüten silbrige oder vernarbte Schäden verursachen kann.

Gesundheit

Toleranz

Tolerante Pflanzen können einen bestimmten Befall oder Stress vergleichsweise besser verkraften. Der Auslöser kann trotzdem vorhanden sein.

Gesundheit

Trauermücke

Trauermücken sind kleine dunkle Fliegen, deren Larven in feuchtem Substrat leben und junge Wurzeln schädigen können.

Gesundheit

Weiße Fliege

Weiße Fliegen sind kleine pflanzensaugende Insekten, die besonders an geschützten Kulturen und Blattunterseiten auftreten können.

Gesundheit

Welke

Welke beschreibt erschlafftes Pflanzengewebe durch gestörten Wasserhaushalt. Sie kann sowohl bei Trockenheit als auch bei Wurzelschäden auftreten.

Gesundheit

Wurzelfäule

Wurzelfäule bezeichnet das Absterben und Zersetzen von Wurzeln durch ungünstige Standortbedingungen oder Krankheitserreger.

Gesundheit

Wühlmausschaden

Wühlmäuse können Wurzeln und unterirdische Pflanzenteile benagen und dadurch plötzliches Welken verursachen.

Planung

Planung

Anbaupause

Eine Anbaupause ist ein Zeitraum, in dem eine Pflanzenfamilie auf einer Fläche nicht angebaut wird, um bestimmte Krankheitsrisiken zu senken.

Planung

Beetbreite

Beetbreite sollte so gewählt werden, dass Pflege und Ernte möglichst ohne Betreten der Kulturfläche möglich sind.

Planung

Beetplan

Ein Beetplan hält fest, welche Kulturen wann und wo angebaut werden und erleichtert Fruchtfolge, Abstände und Nachkulturen.

Planung

Erntefenster

Erntefenster bezeichnet den Zeitraum, in dem eine Kultur oder Sorte voraussichtlich in geeigneter Qualität geerntet werden kann.

Planung

Flächennutzung

Flächennutzung beschreibt, wie Beet- oder Gartenfläche über die Saison auf Kulturen, Wege und andere Funktionen verteilt wird.

Planung

Folgesaat

Folgesaaten sind zeitlich versetzte Aussaaten derselben oder passender Kulturen. Sie können die Ernte über einen längeren Zeitraum verteilen.

Planung

Genussreife

Genussreife ist der Zustand mit günstigen Eigenschaften für den Verzehr. Manche Lagerfrüchte erreichen ihn erst nach der Ernte.

Planung

Kulturrotation

Kulturrotation beschreibt den geplanten Wechsel von Pflanzenfamilien oder Kulturgruppen auf einer Fläche über mehrere Anbaujahre.

Planung

Kulturzeit

Kulturzeit umfasst den Zeitraum von Aussaat oder Pflanzung bis zur Ernte beziehungsweise zum Ende einer Kultur.

Planung

Lagerfähigkeit

Lagerfähigkeit beschreibt, wie gut Erntegut unter geeigneten Bedingungen erhalten bleibt. Sorte, Erntezustand und Verletzungen spielen zusammen.

Planung

Nachkultur

Eine Nachkultur nutzt eine Fläche nach der Ernte der vorherigen Kultur. Verbleibende Wärme, Licht und Zeit begrenzen die Auswahl.

Planung

Partnerkultur

Partnerkultur bezeichnet den gemeinsamen Anbau verschiedener Kulturen, deren Platz-, Licht- und Pflegeansprüche miteinander vereinbar sein sollen.

Planung

Pflanzabstand

Pflanzabstand ist der Abstand zwischen Pflanzen, der ihren späteren Platzbedarf berücksichtigt. Er beeinflusst Durchlüftung und Konkurrenz.

Planung

Pflanzdichte

Pflanzdichte beschreibt die Zahl von Pflanzen pro Fläche und ergibt sich aus Reihen- und Pflanzenabstand.

Planung

Pflanzplan

Ein Pflanzplan dokumentiert Position, Abstände und Kombinationen geplanter Pflanzen vor der Umsetzung im Garten.

Planung

Pflanztermin

Der Pflanztermin bezeichnet den geeigneten Zeitraum, in dem Jungpflanzen oder Gehölze an ihren vorgesehenen Standort gesetzt werden.

Planung

Pflegeweg

Ein Pflegeweg schafft Zugang zu Beeten und Pflanzungen, ohne den durchwurzelten Boden unnötig zu verdichten.

Planung

Pflückreife

Pflückreife bezeichnet den geeigneten Zeitpunkt zum Abnehmen einer Frucht. Sie kann bei Lagerobst vor der optimalen Essreife liegen.

Planung

Reifegruppe

Reifegruppen ordnen Sorten grob nach früher, mittlerer oder später Entwicklung und helfen bei der Saisonplanung.

Planung

Reihenabstand

Reihenabstand bezeichnet den Raum zwischen Pflanz- oder Saatreihen. Neben dem Wuchs muss er Pflege und Ernte ermöglichen.

Planung

Saatfenster

Ein Saatfenster ist der Zeitraum, in dem die Aussaat einer Kultur unter den üblichen Bedingungen sinnvoll möglich ist.

Planung

Saatplan

Ein Saatplan ordnet Aussaattermine, Mengen und Standorte über die Saison und hilft, Arbeit und Ernte zu verteilen.

Planung

Satzweiser Anbau

Satzweiser Anbau bedeutet, eine Kultur in mehreren zeitlich versetzten Sätzen anzubauen, um die Ernte zu staffeln.

Planung

Schwachzehrer

Schwachzehrer kommen im Vergleich mit vielen Gemüsekulturen mit geringerer zusätzlicher Nährstoffzufuhr aus.

Planung

Selbstversorgung

Selbstversorgung im Garten bedeutet, einen Teil des eigenen Bedarfs an Gemüse, Obst oder Kräutern selbst zu erzeugen.

Planung

Staffelanbau

Staffelanbau kombiniert unterschiedliche Saat-, Pflanz- oder Erntetermine, um Flächen und Erntezeiten besser zu verteilen.

Planung

Starkzehrer

Starkzehrer ist eine gärtnerische Einordnung von Kulturen mit vergleichsweise hohem Nährstoffbedarf. Der konkrete Bedarf bleibt standortabhängig.

Planung

Vereinzeln

Beim Vereinzeln werden zu dicht stehende Sämlinge entfernt oder umgesetzt, sodass die verbleibenden Pflanzen Raum erhalten.

Planung

Voranzuchttermin

Der Voranzuchttermin legt fest, wann eine Kultur geschützt ausgesät wird, damit die Jungpflanzen zum Pflanztermin passend entwickelt sind.

Planung

Vorfrucht

Vorfrucht nennt man die Kultur, die vor einer anderen auf derselben Fläche stand. Sie beeinflusst Planung, Erntereste und mögliche Krankheitsrisiken.

Planung

Zwischenkultur

Zwischenkulturen nutzen zeitliche oder räumliche Lücken zwischen Hauptkulturen. Sie können Ernte oder Bodenbedeckung liefern.