Erntemengen nutzen und die nächste Runde planen
Mit regelmäßigen kleinen Ernten bleiben Früchte und Gemüse leichter zu verarbeiten. Trenne druckempfindliche Beeren von erdigem Wurzelgemüse und beschädigtes Erntegut von einwandfreier Lagerware. Nicht jede Frucht muss lange aufbewahrt werden: Plane zunächst, was frisch gegessen wird. Für Überschüsse eignen sich bewährte Verfahren, die zur jeweiligen Gemüse- oder Obstart passen. Saubere Gefäße und kurze Wege aus der Sonne helfen der Qualität.
Währenddessen entstehen neue Aufgaben im Beet. Geeignete Feldsalat- und Spinatsorten brauchen einen passenden Saattermin und während warmer Tage zuverlässige Feuchtigkeit. Neu gepflanzte Erdbeeren müssen gut anwachsen; ihr Herz bleibt oberhalb der Erde. Bei selbst gewonnenem Saatgut sind Sortenechtheit, mögliche Kreuzungen und die Gesundheit der Mutterpflanze zu berücksichtigen. Beschriftungen mit Art, Sorte und Datum gehören gleich bei der Ernte dazu.
Einfacher Praxistipp
Lege für größere Erntetage saubere Kisten, Etiketten und einen schattigen Abstellplatz bereit. Beschrifte gelagerte Vorräte mit Inhalt und Datum, damit ältere Bestände zuerst genutzt werden. Notiere auch, welche Mengen dein Haushalt tatsächlich verbraucht. Das hilft bei der Anbauplanung für das nächste Jahr. Kontrolliere nach dem Abräumen eines Beetes die verbliebenen Pflanzenschilder und entferne lose Schnüre. Eine kurze Skizze der freien Reihen erleichtert anschließend die Entscheidung, wo noch eine passende Folgekultur Platz findet.
