Mit einem überschaubaren Beetplan beginnen
Nutze ruhige Wintertage, um die vorhandenen Flächen zu vermessen. Zeichne zuerst dauerhafte Pflanzen, Wege und den Wasseranschluss ein. Anschließend verteilst du Gemüse nach Platzbedarf und gewünschter Erntemenge. Ein Plan bleibt übersichtlich, wenn er nicht jede freie Stelle sofort belegt. Reserveflächen helfen bei ausgefallenen Kulturen und ermöglichen spontane Folgesaaten. Notiere auch, welche Bereiche im vergangenen Sommer besonders trocken oder schattig waren.
Kontrolliere draußen vor allem Schutzmaßnahmen und Gefäße. Pflanzen unter einem Dach erhalten oft keinen Regen und können selbst im Winter austrocknen. Aufgeweichte Beete werden möglichst nicht betreten. Im Geräteschuppen lässt sich inzwischen prüfen, was repariert oder gereinigt werden muss. Eine Bestandsliste verhindert doppelte Käufe und schafft rechtzeitig Klarheit für die ersten Arbeiten im Frühjahr.
Einfacher Praxistipp
Lege für die nächste Saison eine kleine Gartenliste an: Was ist vorhanden, was fehlt wirklich und welche Arbeit hat zuerst Zeit? Sortiere Saatguttüten nach dem vorgesehenen Aussaatmonat, damit du später nicht lange suchen musst. Fotografiere außerdem leere Beete und notiere ihre Maße. So kannst du beim Planen Abstände besser einschätzen. Ein einfacher Ordner für Pflanzennamen, Kaufbelege und eigene Beobachtungen reicht dafür völlig aus. Plane lieber wenige Kulturen, die du regelmäßig pflegen kannst.
