Winterfest machen mit Augenmaß
Im November stehen besonders die Wurzeln in Gefäßen im Mittelpunkt. Ein winterhartes Gehölz im Gartenboden erlebt andere Bedingungen als dieselbe Art in einem kleinen exponierten Topf. Isoliere geeignete Gefäße, halte Wasserabzüge frei und prüfe geschützte Pflanzen weiterhin auf Trockenheit. Luftdurchlässiger Schutz lässt sich bei milden Phasen anpassen. Eine dicht verschnürte Hülle darf weder Triebe verletzen noch Feuchtigkeit dauerhaft einschließen.
Bereite Außenwasseranschlüsse und Zubehör nach ihrer Bauart auf Frost vor. Schläuche, Pumpen und Steuerungen werden entsprechend der Anleitung entleert und gelagert. Im Garten dürfen viele Samenstände und geeignete Laubbereiche stehen bleiben. Sie geben Struktur und können Tieren helfen. Wintergemüse wird portionsweise geerntet, solange Pflanzen aufgetaut sind. Plane feste Zugänge, damit nasse Beete nicht bei jedem Erntegang verdichtet werden.
Einfacher Praxistipp
Bewahre zusammengehörige Schlauchteile und Anschlüsse beschriftet auf, damit im Frühjahr nichts gesucht werden muss. Fotografiere bei Bedarf die bisherige Anordnung, bevor du bewegliche Teile abbaust. Lege Schutzmaterial griffbereit, damit du auf einen Wetterwechsel reagieren kannst. Kontrolliere bei einem Rundgang außerdem, ob Pflanzenetiketten noch lesbar sind. Markiere Stellen mit eingezogenen Stauden, damit du dort später nicht versehentlich gräbst. Für nasse Tage genügt oft eine kleine Aufgabe im Trockenen, etwa das Sortieren von Töpfen.
